Natur in Thesprotia

Die herrlichen Strände von Thesprotia mit ihren kleinen Buchten und Inseln sind nur einer von vielen Gründen, diese Region zu besuchen. Es gibt viele weitere , die alle bezaubern werden, die eine abwechslungsreiche Naturlandschaft lieben.

Der Thyamis, ein wütender reißender Fluss, ist seinem Namen nach eines der wichtigsten Feuchtbiotope des Landes. Er entspringt bei Ioannina und mündet ins Ionische Meer. In seinem Verlauf findet sich der Besucher vor grünen Wäldern voller Platanen, Silberpappeln und Weiden. Das Kalamas-Delta an der Ionischen Küste, wenige Kilometer von der Grenze zu Albanien entfernt, ist ein von nationalen und internationalen Konventionen geschütztes Feuchtgebiet, das zum Natura 2000-Netzwerk gehört. Lagunen, sumpfige Formationen und Hügel sind ein Zufluchtsort für wild lebende Tiere und fester Bestandteil der westlichen Zugroute von Wandervögeln.

Ein weiteres Naturschutzgebiet ist der Sumpf Kalodiki am südlichen Rand der Präfektur Thesprotia, an der Grenze zur Präfektur Preveza. Es handelt sich um ein Gebiet von großer ökologischer und biologischer Bedeutung. Aufgrund der Vegetation ändern sich der Wasserstand und die Physiognomie des Sumpfes in den einzelnen Jahreszeiten. Nach Aussagen des Verwaltungsträgers des Gebiets ist der Kalodiki-Sumpf eines der bedeutendsten und außergewöhnlichsten Feuchtgebiete in Griechenland und stellt eine einmalige Formation von Torf-und Erdboden mit besonders großem ökologischem und ästhetischem Wert dar.

Seine Bedeutung hängt auch mit der Vogelfauna des Gebietes zusammen. In der Region wurden 301 Pflanzenarten, 120 Vogelarten (die meisten leben ständig im Sumpfgebiet und sind größtenteils Sperlingsvögel und Wasservögel), 20 Säugetierarten, 11 Schlangenarten und 2 Amphibienarten registriert.

Besuchen Sie auf jeden Fall die Quellen des mythischen Flusses Acherontas im Souli-Gebirge auf einer Höhe von 1.600 m über dem Meeresspiegel, die nur 12 km vom Dorf Glyki entfernt liegen. Die Reise des Acherontas bis zu seiner Mündung ins Ionische Meer bei Ammoudia schafft ein komplexes Ökosystem mit besonderen Habitaten für viele seltene oder bedrohte Tier- und Pflanzenarten

 

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