Kultur Thesprotia

Die Präfektur Thesprotia mit der Hauptstadt Igoumenitsa ist die nordwestlichste Präfektur des Binnenlandes und griechische Grenzregion.

Im 4. Jh. v. Chr. haben die Thesproter viele Bauanlagen errichtet, die eine für die damalige Zeit beachtliche Organisation des Wohnens aufweisen und deren Geschichte in den Ruinen von Festungen, Städten und Kirchen dokumentiert wird. Im 15. Jh. fiel Thesprotia in die Hände der Osmanen und die Einwohner von Souli erkämpften sich später die Befreiung gegen Ali Pascha aus Ioannina.

Der Anschluss an das Griechische Königreich erfolgte erst im Jahre 1913, als die griechischen Streitkräfte der osmanischen Herrschaft ein Ende setzten. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Region zunächst an die Präfektur Ioannina angeschlossen, um 1928 unabhängig zu werden.

Der kulturelle Reichtum der Region ist sehr umfangreich und Besuchern stehen mehrere archäologische Stätten zur Verfügung. Eine davon ist die Anlage Elea, der ersten befestigten Siedlung , die etwa Mitte des 4. Jh. v. Chr. gegründet wurde und zur Stadtgemeinde Souli gehört.

Eine befestigte Siedlung ist zudem in Fanoti-Doliani anzutreffen, einer Region in der Nähe von Parapotamos, in der ruhmreiche Ruinen zu finden sind. Viele Touristen besichtigen außerdem die Burg Ragios, die im 5. Jh. v. Chr. eine bedeutende Festung war und bis zur Osmanischen Periode eine aktive Präsenz aufwies. Zur langen Liste der Sehenswürdigkeiten gehören auch die antiken Stätten von Gitana und Dymokastro, die sich zu einem Mosaik bedeutender kultureller Bezugspunkte vereinen.

 

 

 

 

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