Vorgeschlagene Routen

Wenn Sie in Epirus bzw. in Ioannina ankommen, gibt es viel zu sehen und noch viel mehr über das “unendliche Land“(“Apeiros“), wie es in der Antike hieß, zu erfahren.

Ioannina ist eine Stadt mit lebendiger Geschichte und jahrhundertelanger Kultur, was bereits bei einem Spaziergang im Zentrum der Stadt deutlich wird – dort, wo Märchen geboren und Geschichte und Legenden eng miteinander verwoben sind! Für einen Vorgeschmack auf die Geschichte der Stadt können Sie einen Tag voller Erkundungen einplanen und einige Museen und historisch bedeutende Stätten besuchen. Unabhängig von Ihrem Ausgangspunkt benötigen Sie nicht mehr als 1,5 Autostunden, um das Zentrum von Ioannina zu erreichen. Hinweis: Starten Sie früh am Morgen, um den ganzen Tag zu nutzen und möglichst viel zu sehen, und bedenken Sie, dass die meisten Museen der Stadt erst um 9:00 Uhr öffnen.

Ein Ausgangspunkt ist die Festung von Ioannina, eine Festungsstadt, die auch heute noch lebendig ist. Hier finden Sie malerische Gassen zum Spazierengehen sowie zwei Akropolen und fünf Museen, die Sie erkunden können. Zwischen den Akropolen befinden sich Sie das Byzantinische Museum und die jüngste Sehenswürdigkeit der Stadt, das Museum für Silberschmiedekunst, das am westlichen Bollwerk der südöstlichen Akropolis (Its Kale) gelegen ist und im September 2016 eröffnete wurde.

Um das Innere der Festung zu erkunden, benötigen Sie rund vier Stunden. Hier können Sie gepflasterte Gässchen, Vorhöfe voller Blumen, Häuser in der traditionellen Architektur von Ioannina, die von den Eigentümern mit Liebe saniert wurden und eine märchenhafte Welt bewundern. Legen Sie eine kleine Pause ein und genießen Sie traditionellen griechischen Mokka und Lukum im Its Kale oder in einem der kleinen geschmackvollen Lokale in der Gegend, um selbst zu einem Teil der Geschichte dieses Ortes zu werden.

Wenn Sie Ihren Spaziergang innerhalb der Festung beendet haben und noch nicht zu müde sind, können Sie Ihre Tour auf der Insel im Pamvotida-See fortsetzen. Begeben Sie sich in Richtung Mole, um eines der kleinen Boote zu nehmen. In weniger als 15 Minuten erreichen Sie die Insel. Die Einwohner von Ioannina verwenden den Begriff “Pamvotida“ für den See und nennen die gleichnamige Insel einfach “Nisaki“ (“kleine Insel“).

Auf der Insel lernen Sie unter anderem die religiöse Geschichte der Region kennen. Besuchen Sie das Kloster der Filanthropinen, das das wichtigste Kloster auf der Insel ist, und Agios Panteleimonas, die letzte Residenz von Ali Pascha von Ioannina. Auf der Insel gibt es insgesamt sieben Klöster, die auf eine lange Geschichte zurückblicken, aber leider nicht mehr alle für Besucher geöffnet sind. Sie benötigen rund zwei Stunden, um die Insel kennenzulernen. Wenn Sie möchten, können Sie Ihren Aufenthalt verlängern und die berühmten Froschschenkel und Aale aus dem See kosten. Die Boote, die Ioannina und das “Nisaki“ verbinden, verkehren in den Sommermonaten alle 30 Minuten von früh morgens bis spät abends.

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