Natur in Preveza

Kristallklares Wasser und goldene Strände sind das Markenzeichen von Preveza, einer Stadt mit einmalig schöner Küstenlinie. Doch das Meer ist nicht der einzige Vorzug der Stadt.

Natur und Geschichte harmonieren in Preveza seit Jahrhunderten, und es lohnt sich, neben den wichtigsten Sehenswürdigkeiten auch die weniger bekannten zu erkunden.

Ein Beispiel dafür ist die Amvrakikos-Bucht. Sie ist eine der größten geschlossenen, unter Naturschutz stehenden Buchten in Griechenland und von immenser Bedeutung für die Umgebung, die zu den wichtigsten Ökosystemen im Mittelmeerraum gehört. Erst vor wenigen Jahren wurde der Nationalpark der Feuchtgebiete des Amvrakikos ins Leben gerufen wurde, um den umfassenden Schutz der Bucht zu gewährleisten. Die Bucht wurde nach der antiken Stadt Amvrakia benannt, die am Ufer des Arachthos an der Stelle der heutigen Stadt Arta lag. In die Bucht münden die Flüsse Louros und Arachthos.

Eine Kreuzfahrt in der Bucht kann Ihnen unvergessliche Erfahrungen bescheren. Sie treffen auf Möwen, Reiher, Meeresschildkröten Caretta Caretta, Krauskopfpelikane und die manchmal verspielten kleinen Delphine (großen Tümmler) des Amvrakikos!

Der  Louros-Fluss, der sich in der Nähe des Orakels von Dodona befindet, bildet seine berühmten ”Quellen” im Dorf Agios Georgios, 50 km nordöstlich von Preveza. Von diesen Quellen werden Arta, Preveza und Lefkada mit Wasser versorgt, während sich in unmittelbarer Nähe das römische Aquädukt des Louros befindet, das auf Anordnung von Kaiser Augustus Oktavian gebaut wurde, um Nikopolis mit Wasser zu versorgen.

Ganz in der Nähe findet sich eine weitere „verborgene“ Schönheit: der Ziros-See. Der Ziros-See ist offenbar infolge tektonischer Aktivität in der Region entstanden. Geologen sind der Ansicht, dass der See einst eine Seehöhle war, deren Decke vor ca. 10.000 Jahren einstürzte. Die natürliche Umgebung des Sees ist sowohl in ökologischer als auch landschaftlicher und ästhetischer Hinsicht besonders wertvoll und interessant. Die Tatsache, dass sich auf einer verhältnismäßig kleinen Fläche, wie die des Ökosystems des Ziros-Sees, gleich drei natürliche Habitate von gemeinschaftlichem Interesse befinden und die unvergleichliche Schönheit der Landschaft weist auf die Bedeutung der Region hin und macht ihren Schutz notwendig. In der Umgebung des Ziros-Sees finden sich Laubwälder mit Eichen und  hohen, immergrünen Sträuchern sowie die Wälder mit orientalischen Platanen am Ufer des Flusses.

Besonders schön sind zudem der Lekatsa-Wald  in der Nähe des Dorfes Myrsini, 35 km von Preveza entfernt. Es handelt sich um einen Wald mit seltener Flora, üppig bewachsen mit Platanen und Eichen und ein natürlicher Zufluchtsort von Wildtieren.

 

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