Natur in Arta

Natur und vom Menschen geschaffene Umgebung treffen in Arta auf  faszinierende Weise zusammen und bieten den Besuchern der Region einmalige Erlebnisse.

Die Brücke von Arta, über die in Griechenland zahlreiche beliebte Lieder gesungen werden, steht über dem reißenden Arachthos, während nur wenige Kilometer weiter die Bergmassen von Tzoumerka und das Ökosystem der Amvrakikos-Bucht eine wunderschöne natürliche Kulisse schaffen, die faszinierend und zugleich überraschend ist!

Wie die Schönheit, die ein künstlicher Damm in sich bergen kann. Am gleichnamigen künstlichen See in Pournari, der im Rahmen des Baus des Damms am Arachthos entstanden ist, geschieht etwas Einmaliges. Wenn der Wasserstand des Sees sinkt, zeigt sich dem Zuschauer ein Teil der verlassenen Siedlung Kato Klimentini, und wenn der Wasserstand wieder steigt, verschwindet Kato Klimentini wieder in den Tiefen des Sees.

Versäumen sie es nicht, einen Halt am historischen Hafen und am Leuchtturm von Kopraina zu machen. Er wird bereits seit byzantinischer Zeit erwähnt und hatte Anfang des 20. Jh. große Bedeutung als Handelshafen. In den restaurierten traditionellen Gebäuden der Siedlung sind das Zentrum für Umweltbildung, das Naturhistorische Museum und ein Gästehaus untergebracht, und gleich daneben steht der Leuchtturm, der 1893 gebaut wurde und heute als Museum genutzt wird. Zu den Exponaten gehören Werkzeuge und Instrumente alter Leuchttürme, eine Präsentation der Funktionsweise von Leuchttürmen, deren Nutzung für die Navigation, Aspekte des Lebens des Leuchtturmwächters und historische Daten zur Geschichte von Kopraina. Von der Terrasse des Museums haben Sie einen einmaligen Panoramablick auf das Feuchtgebiet der Mündung des  Vovos-Flusses und das Delta des Arachthos.

Besonders schön sind das bekannte Fischerdorf Koronisia und Aneza, das „Dorf der Störche“, das sich in der Lagune der Amvrakikos-Bucht befindet. Der Besucher hat hier Gelegenheit, viele Freiluftaktivitäten zu genießen und byzantinische Museen zu besichtigen, während sich die Gegend auch zur Vogelbeobachtung anbietet. In der Umgebung des Sees leben ca. 350 Einwohner, die sich mit der Fischerei beschäftigen und Geschäfte mit frischem Fisch versorgen.

Die berühmte Brücke von Arta hat mythische Dimensionen angenommen, da sie bereits unzählige Male besungen wurde und weitum bekannt ist. Sie zieht damit traditionell viele Besucher an, die den Steinbau besichtigen möchten, der direkt am Eingang der Stadt die beiden Ufer des Arachthos verbindet.

Spaziergänge in Arta scheinen unendlich zu sein. Die reiche Natur, Geschichte und die Handwerkszeugnisse sind ein guter Anlass, die einzelnen Stadtteile zu erkunden. In den Bergmassiven findet der Besucher herrliche Wanderwege und Möglichkeiten für alternativen Tourismus.

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